Pharmazeutische Sprühtrocknung mit LEWA Dosier-Membranpumpen

Pharmazeutische, biotechnologische Produkte, Lebensmittel oder Pflanzenextrakte für Körperpflegeprodukte und auch Feinchemikalien trocknen schnell durch Maximierung der Oberfläche des Nassguts.

LEWA Dosier-Membranpumpen der hygienic und sanitary Baureihen in 3-fach Ausführung sind für die zuverlässige und sichere Dosierung in den Sprühtrocknungsprozess im GMP-Umfeld prädestiniert.

Lösungen

Vorteile von LEWA Dosier-Membranpumpen für pharmazeutische Sprühtrockner:

  • Hermetisch dicht, keine Kontaminationen von außen nach innen und umgekehrt
  • Reinigungsgerechte Konstruktion, leichte Zugänglichkeit zu Wartungszwecken
  • Hohe Sicherheit durch 4-lagige Sandwichmembran mit Membranbruchüberwachung und Signalisierung ohne Produktkontamination
  • Sauberer Betrieb – kein Partikelabrieb in der LEWA Pumpe
  • Ausführung in hygienegerechter Konstruktion, speziell entwickelt mit der und für die Pharmaindustrie (GMP-gerecht)
  • Beschickung von Sprühtrocknerdüsen mit gleichbleibendem Druck durch drucksteife Pumpenkennlinie
  • Schonende Förderung, keine hohen Scherkräfte
  • Geringer “Hold-up” im Pumpenkopf durch konstruktiv minimiertem Schadraum
  • CIP; SIP; DIP
  • FAT, SAT und weltweiter Service

Optionen:

  • Material 1.4435 (AISI 316L) mit einer Oberflächenrauheit Ra < 0,5µm
  • Inerte und FDA konforme Konstruktionsmaterialien
  • Ex-Schutz, ATEX-Konformität
  • Gemäß ASME BPE
  • Umfangreiche Dokumentation zur Qualifizierung

LEWA ist Mitglied bei führenden Gremien zur hygienegerechten Konstruktion von Pumpen und Anlagen:

Einsatzgebiete

LEWA Dosierpumpen werden z.B. eingesetzt für:

  • Wässrige Lösungen, Suspensionen und Emulsionen
  • Zusammensetzungen basierend auf organischen Lösungsmitteln wie Ethanol, Isopropanol, Aceton oder Methylenchlorid

Füllmittel, Bindemittel, Zerfallsmittel, Gleitmittel können so gelöst oder suspendiert werden und zusammen mit dem Wirkstoff in definierte, trockene, frei fließende, gleichförmige Partikel überführt werden.

Hintergrund

Das Grundkonzept der Sprühtrocknung

Die Produktion von feinstverteiltem Pulver aus einem nassen Aufgabefluid durch Verdampfen der Flüssigkeit:

  • Eine Lösung / Suspension wird über Düsen oder rotierende Zerstäuberscheiben in einen Heißluft- oder Stickstoffstrom gesprüht
  • Die Zuführung zur Sprühtrocknungsanlage erfolgt mittels geeigneter Pumpen. Bei diesem Verfahren laufen Trocknung und Partikelformung gleichzeitig im Sprühprozess ab. Durch höhere Anforderungen an die pharmazeutische Technik wachsen auch die Ansprüche, die z.B. an die Bioverfügbarkeit eines Arzneimittels gestellt werden. Denn die Wirksamkeit eines Arzneimittels hängt u.a. von der erzeugten Teilchengröße ab.

Wesentliche Kundenanforderungen sind dafür:

  1. Partikelgrößenverteilung
  2. Anteil der Restfeuchte
  3. Schüttdichte und Partikelform
  4. Einhaltung exakt gleichbleibender Qualitätsstandards
  5. Präzise, kontinuierliche, sichere und
  6. pulsationsarme Flüssigkeitszufuhr

 

Prozessschema Pharmazeutische Sprühtrocknung

Ansprechpartner

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